Gepostet: Mar 30, 2021

BURKART Immobilien GmbH

Erbengemeinschaft: eine Verbindung auf Zeit

Wenn eine Person stirbt, hinterlässt sie einen Nachlass. Diesen Nachlass teilen sich zumeist mehrere Erben. Sie bilden wiederum eine Erbengemeinschaft, die sich aus den Miterben zusammensetzt. Aus wem die Erbengemeinschaft besteht, bestimmt der Erblasser mit einem Erbvertrag oder Testament. Liegt eines dieser Dokumente nicht vor, greift die gesetzliche Erbfolge. Ein Nachlassgericht bestimmt dann, wer den Verstorbenen beerbt.

DIE TEILUNG DES ERBES BIRGT STREITPOTENZIAL

In einer Erbengemeinschaft geht es selten friedlich zu. In der Regel kommt es zu Streitigkeiten, Missgunst und Anfeindungen. Sie werden mehr oder weniger offen ausgetragen. Diese negativen Gefühle und Machenschaften erschweren die Teilung des Nachlasses. Um sie so gering wie möglich zu halten, ist die Erstellung eines letzten Willens ratsam. Auf diese Weise ist klar geregelt, welche Rechte, Pflichten und Vermögenswerte welcher Erbe mit Annahme des Nachlasses erhält. Übrigens: Niemand ist zur Erbannahme verpflichtet. Ein rechtmäßiger Erbe kann sein Erbe im Rahmen einer sechswöchigen Frist ausschlagen. Bei im Ausland lebenden Erben ist die Frist noch länger. Es gibt damit keinen Zwang, Teil der Erbengemeinschaft zu sein. Wer sich allerdings dafür entscheidet, muss sich mit all ihren Schwierigkeiten auseinandersetzen. Im Gegenzug lockt jedoch oft ein warmer Geldsegen.

ERBBERECHTIGT? DER ERBSCHEIN ALS BEWEIS

Existiert kein Testament, ist der Erbschein das wichtig...
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